Das Longboard entstand Ende der 50er Jahre – und somit noch vor dem Skateboard. Damals hatten ein paar Surfer die glorreiche Idee, ihre Bretter mit Rollen auszustatten und mit ihnen über die Straßen zu fahren. Weil es gar nicht mal so einfach war, die großen Boards mit den Füßen zu steuern, wurden sie mit der Zeit immer kürzer: Heute sind sie in der Regel zwischen 90 und 150 Zentimetern lang. Nachdem die verbesserte Version immer neue Anhänger fand, die mit dem Brett neue Tricks entwickelten, entstand in den 60er Jahren das Skateboard.
Normalerweise besteht das Longboard aus horizontal laminiertem Ahornholz oder vertikal laminiertem Bambus – dadurch wird es mehr oder weniger steif und biegsam. Durch die gefederten Bretter, die besonders breiten Achsen und die dicken Räder haben die Boards einen raffinierten Lenkmechanismus. Deshalb erfreut sich die Sportart, das Longboarding, auch einer immer größer werdenden Beliebtheit. In dem Longboard Online Shop finden interessierte Skater deshalb auch nicht nur neue Longboards und entsprechendes Zubehör, sondern können ihr eigenes Modell individuell zusammenstellen und mit verschiedenen Mustern und Prints ausstatten.
Sicherheit geht immer vor – auch beim Longboard
Wer noch nie auf einem Longboard gestanden hat, sollte sich vor der ersten Fahrt unbedingt entsprechende Schutzkleidung zulegen. Für Anfänger gibt es Helm, Knie- Ellbogen- und Handgelenkschützer, die im Falle eines Sturzes schlimme Verletzungen vermeiden. Natürlich können diese auch mit cooler Skatewear kombiniert werden, um dem typischen Look von Longboardern gerecht zu werden. Danach kann man mit einfachen Schrittfolgen auf dem Board während der Fahrt beginnen und mit der Zeit das Sliden versuchen. Dadurch wird man auf dem Board immer sicherer und traut sich auch an mehr Tricks ran. Welche das anfangs sein könnten, wir im Folgenden noch einmal genauer beschrieben.
Die Welt der Tricks
Beim Sliden geht es nicht darum, möglichst schnell mit dem Longboard zu fahren, sondern mit dem Brett beim Abfahren eines Gefälles ganz kontrolliert wegzurutschen bzw. zu sliden. Grundsätzlich benötigt man für diesen Trick spezielle Handschuhe, weil man seine Hände auf dem Boden einsetzt, um das Board zu entlasten. Darüber hinaus sind harte Rollen für das kontrollierte Sliden besser geeignet. Beim Carven wird hingegen versucht, die Geschwindigkeit mithilfe einer engen Kurve auf einer abschüssigen Strecke zu kontrollieren, während das Cruisen einfach nur das gemütliche Fahren durch die Gegend beschreibt. Natürlich gibt es noch eine Vielzahl weiterer Tricks, für die man jedoch erst einmal die Grundtechniken beherrschen sollte.